Die zeitlichen Folgen durch Unterbrechungen von konzentrierter Bildschirmarbeit durch Manager & Meetings

Netter Beitrag zur Frage, warum man konzentrierte Bildschirmarbeit(er) nicht unterbrechen sollte, am Beispiel von Software Entwicklern:

Why developers hate being interrupted · Belfast · The Tomorrow Lab.

…The thing about this mental model is that it takes about an hour to build up from a cold start (first thing in the morning, after lunch or after a meeting). Thankfully that’s not the case after a five minute interruption from a boss or account manager. In that case it takes 10-15 minutes before a developer is back “in the zone” with a repaired mental model and ready to write some more code…

Alternatives Erklärungsbild: http://i.imgur.com/3uyRWGJ.jpg

Conrad Wolfram über Kinder und die Begeisterung zur Mathematik

Sehr empfehlenswerter TED Talk von Conrad Wolfram, dem Bruder von Stephen Wolfram (der Macher der Suchmaschine WolframAlpha und Mathematica).

Ted.com: Conrad Wolfram on Teaching Kids Real Math With Computers

Er spricht über Matheverständnis und der Begeisterung für Themen die alle größtenteils von Mathematik abhängen oder direkt darauf basieren. Schön ist sein Beispiel, dass in der Schule gelehrt wird, dass ein gewisser Herr Hanibal mit Elefanten über die Alphen wollte gleichzeitig aber die Mathebildung in der Schule hinten an steht.

Goldenes Brett der GWUP

Die GWUP hat einen Negativpreis eingeführt für allerlei „unterhaltsame“ Projekte & Produkte:

http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_Brett

Mit dabei einer der üblichen Verdächtigen – Erich von Däniken – geehrt für  „sein Lebenswerk“ 😀

Andere Preisträger sind bspw. die „Homöopathen ohne Grenzen“ – die fahren also mit Globuli in Kriegsgebiete und versorgen Verletzte mit Wunden von größerkalibrigen Waffen?

 

Google’s Ingenieure am Klimaprojekt geben auf: „Wir haben es nicht geschafft!“

Google macht ja nicht nur Internet sondern verwendet das so erwirtschaftete Geld (glücklicherweise) auch (teilweise) auf relevantere Themen als nur das optimieren von Werbeeinblendungen.

Das Projekte  „RE < C“ der beiden Googlekollegen Ross Koningstein und David Fork befasst(e) sich mit dem Sammeln und Auswerten von Daten der Entwicklung erneuerbarer Energien (technische Machbarkeit & Weiterentwicklung, Wirtschaftlichkeit, CO2 Reduktion etc. )

Die beiden Ingenieure wurden von dem Projekt abgezogen und kommen nun zu folgendem Schluss in einem Beitrag auf IEEE Spectrum:

„…by 2011, however, it was clear that RE<C would not be able to deliver a technology that could compete economically with coal, and Google officially ended the initiative and shut down the related internal R&D projects.“

Bemerkenswert ist der Vergleich ihrer Daten mit denen eines ehemaligen NASA Forschers aus dem Jahr 2008 (James Hansen, Columbia University):

„…His climate models showed that exceeding 350 parts per million CO2 in the atmosphere would likely have catastrophic effects. We’ve already blown past that limit. Right now, environmental monitoring shows concentrations around 400 ppm…“

Dabei fanden die Google Ingenieure heraus:

„…We decided to combine our energy innovation study’s best-case scenario results with Hansen’s climate model to see whether a 55 percent emission cut by 2050 would bring the world back below that 350-ppm threshold. Our calculations revealed otherwise. Even if every renewable energy technology advanced as quickly as imagined and they were all applied globally, atmospheric CO2 levels wouldn’t just remain above 350 ppm; they would continue to rise exponentially due to continued fossil fuel use…“

Jetzt muss sich nur noch jemand die Frage stellen, wie valide diese Daten (und Erkenntnisse) sind, wenn sie von Google stammen 😉

 

 

Warum sitzen so viele dubiose Unternehmen eigentlich in der Schweiz?

Hat sich schon mal jemand gefragt, warum so viele dubiose Unternehmen in der Schweiz sitzen?

Möglicherweise hängt das mit der Definition der Eidgenossen bezgl. des Wortes „Betrug“ zusammen:

„…Wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtmässig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdrückung von Tatsachen arglistig irreführt oder ihn in einem Irrtum arglistig bestärkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Vermögen schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft…“

via Betrug (Schweiz) – Wikipedia.

Sobald das Wort „arglistig“ ins Spiel kommt, wirds üblicherweise immer ziemlich hakelig – insb. bei „innovativen Finanzprodukten“…

One Year In Hell – Erfahrungsbericht aus einer eingekesselten Stadt im Belagerungszustand

Durch Zufall entdeckt:

Hier beschreibt ein gewisser Selco, wie er im Jugoslawien Krieg ein Jahr in der Stadt eingekesselt überlebt hat.

Da kann man sich schon mal anschauen, was beim nächsten Mal passiert, wenn wieder ein paar Banken wackeln und die Supermarktregale leer bleiben sollten 😉

Frankreichs Landwirte sind wütend und greifen zu interessanten Maßnahmen

Einige Faktoren wie Preisverfall oder die Sanktionen gegen Russland (und weitere) treiben französische Bauern wütend auf die Straße:

Unter anderen tun sie dabei:

„…expressing their anger at collapsing prices (due in part to sanctions against Russia), increased environmental regulations, cheap imports, and high costs, thousands took to the streets, dumping pumpkins, potatoes, and carrots, burning cars, flinging apples, and spraying shit all over a government building in Toulouse…“

http://www.zerohedge.com/news/2014-11-07/france-stinks-literally

So viel zur Streikkultur bei den Nachbarn. Da können sich in Deutschland Streikende noch etwas abschauen.